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fit in der Coronakrise

Fit in der Coronakrise - so bleibe ich motiviert

Wieder einmal sind wir fast gezwungen faul zu sein, oder? Fitnessstudios sind zu und das auch noch längere Zeit, Vereine und sämtliche Gruppentrainings momentan erlaubt. Also müssen wir alleine los. Das ist manchmal unheimlich langweilig und kostet so viel Überwindung. Außerdem ist gerade Vorweihnachtstrubel und wer hat da schon Zeit für sich und Bewegung?

Die Motivation sinkt tiefer und dann nimmt man auch noch ein paar Kilos zu, weil es ja auch schon egal ist... Ach ja und das Wetter... - neblig trüb, zu kalt, glatt, ach und im Frühling kann man sich sowieso viel besser motivieren und Sport machen....

Kennst du auch diese Gedanken?

Ja?

Dann stell dich jetzt vor einen Spiegel. Und dort hinein rufst du ganz laut - !!! Nein, ich lasse mich nicht hängen!!!

Ganz einfach, es bringt dich nicht weiter! Die Situation kannst du nicht ändern, aber deine Gedanken!

Glaube nicht alles, was du denkst!

Denn keiner ist richtig glücklich über die Situation, ich auch nicht! Aber ich habe eingesehen, dass ich diese Zeit jetzt nutzen kann um weiter zu kommen. Sportlich, beruflich, selbstständig und - ja geistig.

Und soll ich dir was verraten, es fühlt sich verdammt gut an!!

Auch bei der Motivation ist das so. Es gibt immer einen Grund, warum ich mich nicht bewegen kann oder will. Aber ist das auch wirklich wahr? Können wir das wirklich nicht?

Wir brauchen Bewegung! Und die beste und einfachste Sportart ist..., tadaaaa LAUFEN... Also gut, nichts Neues und vielleicht bist du auch kein/e Läufer/in. Aber es lohnt sich eine/r zu werden. Und wenn Corona wieder vorbei ist, dann hast du zumindest diese Zeit gut und sinnvoll überbrückt. Also let´s do it!!!

Das ist genau der Sport, den man noch machen kann und darf, ohne Corona-Einschränkungen!

So und wie war das noch mit dem Schweinehund...

Egal, ob du schon läufst, immer motiviert bist und was tust, oder aber momentan einfach einen totalen Durchhänger hast.

Ich verrate dir meine Tipps, um in der Coronakrise einfach fit zu bleiben:

(Denn eins ist sicher: Auf der Couch sitzt es sich am Ende des Tages viel besser, wenn man sich vorher bewegt hat!)

Tipp 1. Ich liebe Laufen!!

Okay, das ist nichts Neues. Aber hast du dir schon mal Gedanken gemacht, was ist, wenn du es nicht mehr könntest? Oder du dürftest nicht laufen, weil du für 2 Wochen in Quarantäne wärst? Wie wäre das?

Wenn du jetzt denkst - macht nichts - dann ist es Zeit für eine Laufpause! Wie jetzt, das ist doch keine Motivation! Naja, erstmal nicht, aber glaube mir, geh dann mal ein paar Tage nicht laufen und versuche statt dessen etwas anderes aus!

Lockere Spazierengänge, Walken, Krafttraining im Wald (!), Yoga (draußen/drinnen) oder Zoom-Online-Kursen.

Du wirst merken, es kommt der Tag an dem du freiwillig deine Schuhe schnürst und wieder laufen gehst! Und dann ist es ein wunderbares Revival!

Fit in der Coronakrise
Fit in der Coronakrise

Tipp 2. Ich schalte meinen Kopf aus!

Regen, Nässe, egal![/caption]

Es klingt komisch, aber wenn ich schon vorher nachdenke, wie anstrengend das jetzt wird, habe ich keine Lust mehr.

Gehe ich gedanklich schon die lange Strecke im Kopf durch... oje...

Deshalb starte ich einfach, nehme mir eine kleine Runde vor und denke an das schöne Gefühl nach der Anstrengung. Es ist jetzt meine Auszeit, die ich mir gönnen darf.

Und vor allem weiß ich, danach habe ich einen klaren Kopf.

Tipp 3. Ich habe Sportkleidung schon an!

Am besten ist es in Sportkleidung aufzuwachen. Kleiner Scherz. Aber morgens schon in die Laufkleidung zu schlüpfen, bedeutet, ich kann einfach jederzeit los. Ich muss mich nicht extra noch umziehen.

Wenn es mir nicht möglich ist, gleich schon morgens damit zu starten, dann bereite ich mir zumindest die Kleidung am Vortag so vor, dass ich sie mir im Bad schon zurecht gelegt habe. Spätestens wenn ich darüber stolpere weiß ich, was ich eigentlich vor hatte.

Fit in der Coronakrise

Tipp 4. Ich habe ein Ziel!

Okay, kein Marathon oder Wettkampf, ganz klar. Aber ich habe trotzdem immer ein Ziel. Aktuell möchte ich die 2.500 Kilometer / Jahr schaffen.

Denn ich tracke auf der App Strava meine Laufstrecken. Im letzten Jahr bin ich mit 2 Marathon-Wettkämpfen auf knapp über 2.500 Kilometer gekommen. Und das ist mein Ziel, das ich dieses Jahr auch erreichen möchte, trotz Corona-Krise.

Natürlich kann man hier auch kreativ sein! Ein guter Lauffreund von mir macht in diesem Jahr den Adventskalender-Lauf. Pro Tag, einen Kilometer. D.h. auch, ab Mitte Dezember muss er ganz schöne Strecken zurücklegen, bzw. zum Schluss dann fast täglich mindestens einen Halbmarathon laufen - 24. Dezember - 24 Kilometer. Wenn das mal kein guter Zeitpunkt ist um in der Coronakrise einfach fit bleiben.

Aber ein Versuch ist es allemal Wert. Also setze dir ein Ziel!!!

Verrückt, aber es geht: Ein Marathon musste in diesem Jahr sein - in der Umgebung

Tipp 5. Ich habe Gleichgesinnte!

Nein, damit meine ich nicht unseren Hund Mila :-). Ich meine Gleichgesinnte auf 2 Beinen....

Naja, aktuell etwas unpraktisch, wenn man sich schon mit einem Haushalt vorher getroffen hat, oder noch wird. Deshalb kann man sich aber trotzdem "zusammenfinden". Auf virtuelle Weise!

Über die App Strava bin ich mit vielen Läufern verbunden, die mich einfach immer wieder motivieren. Sollte mal ein Tag dabei sein, an dem ich müde bin und gefühlt nur schlechte Nachrichten gehört habe, dann schaue ich mir die anderen Läufe/r an.

Oft sind schöne Bilder zu sehen von Sonnenaufgängen oder auch die Kilometerzahl, die bei manchen schon morgens um 7 Uhr "heruntergespult" wurde. Na das ist mal eine Motivation per digitalem Netzwerk!

Tipp 6. Ich liebe Hörbücher!

Ohne Kopfhörer geht es bei mir eigentlich nicht. Denn ich liebe es, etwas zu hören. Dabei kann ich voll abschalten. Egal ob Bildung bzw. Ratgeber, die ich so nie lesen werde oder spannende Krimis oder leichte Romane.

Ab und zu höre ich auch Musik, vor allem, wenn es steil bergauf geht:-).

Aber auch hier "überliste ich mich selbst". Denn ich höre absichtlich nur beim Laufen das Hörbuch weiter. So habe ich einen guten Grund zu laufen, denn ich möchte ja wissen, wie es weitergeht.

Auch gute Podcasts begleiten mich oft. Egal was, für mich ist das schon eine Art Meditation, wenn ich nur höre und dabei laufe.

Aber ich muss noch erwähnen, dass ich meist nur einen Kopfhörer im Ohr habe, um den Verkehr und die Umwelt noch mitzubekommen!

Tipp 7. Ich trainiere gerne auch mit den Kindern!

Meine Jungs sind durch und durch Fussballer. Und Fussballer sollten Laufen können. Deshalb nehme ich meine Jungs oft auch mit. Manchmal freiwillig, manchmal mit etwas Überredungskunst... aber auch den beiden schadet es nicht, in der Coronakrise einfach fit bleiben :-)..

Unser Großer mitaktuell fast 10 Jahren schafft schon Strecken zwischen 7-10 Kilometern. Natürlich darf man dies nicht übertreiben, aber langsam und stetig kann man dies auch steigern.

Selbst wenn die Kinder keine längeren Strecken laufen können, dann geht es immernoch mit dem Rad.

Auch hier haben wir unsere Strecken, die durchs Gelände gehen. Ich laufe auf dem befestigten Weg, die Kinder durchs Holz, über Wurzeln oder Kies. Es sollte für alle eine abwechslungsreiche Strecke sein.

Hier plane ich auch einen kurzen Lauf ein, denn der Spass sollte im Vordergrund stehen. Und oft kommen wir doch weiter als geplant.

Tipp 8. Ich erkunde gerne die Gegend!

Wenn ich mal überhaupt keine Lust habe zu laufen, merke ich das schon die ersten Meter. Dieses Gefühl, der Schweinehund unbandig groß und absolut einfach total im Weg. Ich könnte umkehren, aber nein, ich biege einfach mal ab...

Denn ich mache einen Abstecher dorthin, wo ich nicht weiß, wo ich rauskomme.

Also, nehmen wir mal an, du läufst deine Standard-Strecke für 10 Kilometer. Kennst du da jede Abzweigung? Ich nicht und das ist die beste Gelegenheit, dort hin zu laufen. Dadurch muss ich mich oft so konzentrieren, wo ich laufen muss, dass ich es ganz vergesse, eigentlich keine Lust gehabt zu haben. Manchmal muss ich auch mal umdrehen, ist aber auch nicht dramatisch.

Die schönsten Strecken entdecke ich dann oft. Manchmal habe ich aber auch schon mein Handy gebraucht um über Maps zu schauen, wo ich eigentlich bin.

Trotzdem, es funktioniert dann doch immer wieder.

fit in der Coronakrise
Kuschelpulli beim Laufen

Kuschelpulli beim Laufen

Außerdem gönne ich mir auch mal schöne Sportkleidung. Es muss auch nicht immer teuer sein, ich kaufe eigentlich fast nur reduzierte Sachen. Oft sind sie auch von der Vorsaison, aber das ist mir egal.

Und weil ich die neuen Sachen natürlich auch tragen möchte, muss ich ja einen Grund dazu bekommen.

Tipp 10. Ich suche mir einen anderen Zeitpunkt!

Manchmal schaffe ich es auch nicht, meinen Schweinehund gerade in der Zeit - wenn ich mal Zeit hätte - zu überwinden. Die Vormittage sind einfach zu schnell vorüber, oder ich muss arbeiten und danach kann ich oft nicht noch laufen oder ich sitze im Auto und habe üüüüberhaupt keine Lust. Das ist auch okay. Es muss ja nicht immer alles nach Plan sein.

Aber wenn es genau zu diesem Zeitpunkt nicht geht, dann eben gleich bei nächster Gelegenheit. Und das meine ich auch wirklich so. Bei NÄCHSTER Gelegenheit. Denn dann gibt es keine Ausrede mehr. Oft lege ich das auch gleich im Terminkalender fest, dass nichts dazwischenkommt und ich nicht wieder etwas "wichtigeres" habe.

Tipp 11. Ich habe immer einen Grund!

Ein sehr guter Grund, um nochmal eine Runde zu drehen, ist natürlich unsere Hündin Mila. Sie muss sowieso raus und ob wir laufen - sie bevorzugt das ebenfalls - oder nur spazieren gehen, das ist ihr egal. Denn auch sie muss in der Coronakrise einfach fit bleiben :-)..

Vielleicht hast du in der Nachbarschaft einen netten Hund, der auch gerne mal Gassi "läuft"? Wäre ja auch mal eine nette Nachbarschaftshilfe?

Aber auch kleine Erledigungen mache ich auf meiner Laufstrecke. Beispielsweise zum Briefkasten für einen Brief. Das hat mich schon manchen Schweinehund überwinden lassen, denn unser Briefkasten ist schon mal 1,5 Kilometer entfernt. Und da bin ich dann meistens schon etwas aufgewärmt..

Oder ein paar Semmeln holen, früh morgens. Ich habe einen kleinen Laufrucksack und da passen ein paar Kleinigkeiten hinein. Klar, angenehmer ist, ohne Rucksack zu laufen, aber es geht schon mal.

Auch zur Bücherei kann man laufen, zur Schule und den Kindern entgegen, zum Supermarkt oder jemanden etwas vorbeibringen. Mach doch auch mal eine Challenge draus, wie lange kann dein Auto stehen bleiben, ohne für eine Kurzstrecke benutzt zu werden?

Also du merkst schon, ich habe auch einen Schweinehund, aber auch der lässt sich gut erziehen... ab in den Käfig mit ihm ;-). Bleibe fit in der Coronakrise!

 



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