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Jahresrückblick 2020 - mein Laufjahr

Das neue Jahr ist noch jung und bevor ich das Jahr 2020 wirklich abschließe, halte ich es nochmal in einem Rückblick fest..

Dieser Blogartikel enthält keine Tipps, sondern einfach eine Zusammenfassung meines letzten Jahres. Vielleicht bekommst du aber ein paar Ideen, aus meinem Rückblick 2020. Ich lese auch immer wieder gerne von anderen und setze einiges auch um. Also lass uns mal loslegen..

Natürlich ist 2020 geprägt von der Corona - Krise und alles war anders. Großveranstaltungen mitunter Volksläufe waren wahrlich ein "no-go"..

Vielleicht fragst du dich als Nicht-Läufer, was daran denn so schlimm ist?

Als Läufer hat man keine Turniere. Es ist kein Teamsport, es ist einfach EINFACH, keine großartige Ausrüstung, einfach los. Und so kannst du es auch betreiben. "Nur laufen".

Aber wenn du dann länger läufst, möchtest du dich ja auch mal verbessern oder einen Vergleich haben. Und es ist so unheimlich motivierend unter "Gleichgesinnten" zu sein.

Wenn du noch nie einen Volkslauf mitgemacht hast, aber eine Läufer/in bist, dann melde dich noch heute irgendwo an (wo es schon in Aussicht ist). Das ist so schön und du wirst auch begeistert sein!

Aber ich wollte ja keine Tipps geben, einen habe ich dann doch - anmelden :-).

Weiter zu meinem Rückblick 2020:

Als Mama stand (und steht wieder) Homeschooling auf dem Programm. Zusätzlich noch Arbeiten von Zuhause und das mit Kindern.... puh das ist nicht einfach. Wann soll ich denn da laufen, habe ich zuerst gedacht. Und genau da habe ich erst wieder bemerkt, wie gerne ich draußen bin und welche Leidenschaft ich zum Laufen habe.

Schnell eine Runde drehen

Ich muss noch erwähnen, dass ich nicht täglich arbeite, sondern in Teilzeit und an 2 Vormittagen von Zuhause aus arbeite. studiere (Vertiefung - vegane Ernährungsberatung) und auch den Haushalt mit organisiere. Aber zu dieser Zeit nur von Zuhause und mit Homeschooling.

Aber Laufen war zumindest immer erlaubt. Alleine oder mit einem Haushalt. Viele sind in dieser Zeit erst in den Genuss gekommen, zu Laufen. Und noch besser, was es noch ist, außer einen Schritt vor dem anderen zu setzen.

Meine Jungs waren in dieser Zeit gerade 9 und 6 Jahre. Also noch nicht selbstständig und beim Homeschooling brauchte mich der Größere häufig und mein Kleiner eigentlich ständig :-). Aber gut, arbeiten, studieren, Haushalt, Hund und Garten, irgendwo musste Laufen trotzdem noch drin sein!

Wir haben relativ schnell einen Tagesablauf gefunden. Früh aufstehen, spätestens um 8:00 Uhr mit Schule beginnen. Und mit kleinen Pausen war mein Großer dann kurz vor dem Mittag meist fertig.

Weil ich zwischendurch dann schnell mal gekocht habe oder auch schon Vorgekochtes im Kühlschrank hatte, konnte ich gleich nach dem Homeschooling raus in die Natur. Mit unserer Hündin, die sowieso raus musste.


In der Zwischenzeit erlaubte ich meinen Jungs etwas auf dem Tablet ansehen (oute ich mich jetzt :-)?), oder sie hörten ein Hörbuch. Auch war ich nicht länger unterwegs und immer in Reichweite, falls doch der große Streit explodierte (komischerweise ist da aber alles harmonisch :-)!)...

So war ich wochentags so gut wie täglich für kurze, teilweise knackigen Strecken laufen, konnte mich auspowern und war danach viel zufriedener als vorher. Den Spruch "Mama, du kannst laufen gehen", hör(t)e ich mit Unterton nicht ohne Grund :-)....

Und anschließend haben wir dann noch häufig gemeinsam Zuhause gemeinsam trainiert. Spielerisch zusammen Hampelmänner, Situps oder auch mal Yogaelemente gemacht. Gute Musik und schwitzen.

Auch sind wir teilweise zusammen gelaufen, mein Großer ist in dieser Zeit auch schon 10 Kilometer gelaufen. Mein Kleinerer auf dem Rad. Mit Pausen und guten Strecken ging das auch gut!

Am Wochenende bin ich dann für längere Strecken los. Wenn mein Mann Zuhause war, haben wir uns gut abgewechselt. Und so konnten wir unsere Fitness gut halten.

Spontan habe ich mich dann noch zum Wings for Life angemeldet, weil ich von einem Freund einen Startplatz geschenkt bekommen habe. Wir sind getrennt gestartet, aber waren beide auf der gleichen Strecke unterwegs. Und auch wenn wir uns irgendwie dann verpasst haben, ich habe gewusst, dass noch jemand gerade läuft. Letzendlich bin ich über die App knapp 22 Kilometer gekommen, dann hat mich das Catcher Car eingefangen. Toller Lauf!

Dann kam der Frühsommer. Wir waren eigentlich Mitte Mai zum Salzburg Marathon angemeldet. Aber natürlich nicht in 2020. Deshalb habe ich dann knapp 2 Wochen vorher den Entschluss gefasst, trotzdem einen Marathon zu laufen. Und das kannst du auch nachlesen, wie das war.

Wings for Life Finisher 2020

Der Jahresmarathon war also auch für 2020 geschafft. Ein größeres Ziel hatte ich dann noch nicht festgelegt.

Dann kam im Juli die Möglichkeit einen virutellen Lauf zu finishen, direkt bei uns in der Nähe. Also bin ich dorthin, als die Kinder bei Freunden waren und habe dort meine 7 Kilometer Wettkampf gestartet. Mit etwas über 38 Minuten kam ich an und es war schön eine von über 380 virtuellen Runner gewesen zu sein.

Im August waren wir eine Zeit mit unserem Wohnmobil in Kroatien. Auch hier waren wir häufig laufen, aber wegen der Hitze eher ruhiger und gemäßt. Der Körper braucht auch mal Erholung.

Dort am Strand habe ich über das nächste Ziel für 2020 Gedanken gemacht. So in der Erholung schmiedet man ja gerne Pläne... Du auch?

Als ich bei Strava mein Laufjahr 2020 durchscrollte stellte ich fest, dass ich schon einige Kilometer in diesem Jahr gesammelt habe. Im Jahr 2019 habe ich mit 2 Marathon-Finishes und Vorbereitungen eine Gesamtkilometerdistanz von 2.500 Kilometer zusammengebracht. Sonst waren es immer weniger.

Und weil ich Ziele brauche, nahm ich mir vor für das restliche Laufjahr 2020, trotz Corona auch auf die 2.500 Kilometern zu kommen. Die durchschnittliche Kilometeranzahl war dann 60 Kilometer pro Woche bis Ende des Jahres.

Virtueller Lauf Velden
Spätsommerlauf

So plante ich dann von September bis November immer wieder meine Laufeinheiten ein. Unter der Woche kürzere Distanzen, am Wochenende längere. Mehr als 25 Kilometer an den Wochenenden waren es aber nicht.

Ich war wieder viel motivierter und hatte mein Jahresziel 2020 immer im Blick. Ende Oktober wusste ich, dass ich es auch gut schaffen würde, wenn nichts dazwischen kommt.

Leider habe ich aber Anfang November wahnsinnige Rückenprobleme bekommen. Denn der Lockdown besagte, dass die Fitnessstudios wieder geschlossen werden und auch meine draußen fit-Kurse ebenfalls verboten waren. Das hat mich so sehr beschäftigt, dass mein Körper STOPP sagte. Außerdem habe ich mein Stabilisationstraining sehr vernachlässigt, hier wurde ich eindeutig zu faul. Aber da merkte ich wieder, wie wichtig das für mich und meinen Körper ist!

Nach einer Woche Pause, sanftem Krafttraining, Yoga, Osteopathie und Faszienrolle konnte ich aber wieder (langsam) laufen.

Und wie so häufig, -wenn es einem schlecht ing, schätzt man seine Gesundheit dann wieder umso mehr. Das war auch so. Ich habe mich wieder über jede Laufeinheit gefreut, baute Stabilisationstraining ein und startete mein Onlinetraining.

Das motiviert aber nicht nur mich, sondern so viele Teilnehmer! Ich bin jede Woche so froh, das gemacht zu haben. Es ist zwar nicht so schön wie "live", aber es macht irre Spass!

Anfang Dezember bin ich dann nochmal einen "schnelleren Halbmarathon" gelaufen. Wir haben in unserem Ort eine Gruppe haben, die früher sehr ambitioniert gelaufen sind und mittlerweile ein stattliches Alter erreicht haben. Trotzdem sind diese Herrschaften fitter, als manch anderer. Diese Gruppe hat einen Halbmarathon vermessen und auf unserem Radweg gekennzeichnet. Genau 21,2 Kilometer-Strecke. Super!

Dort bin ich dann auch gelaufen. An diesem Tag waren auch mehrere auf dieser Strecke zu finden. Und auch wenn man nicht zusammen laufen darf, es ist einfach schön, immer wieder jemanden zu sehen, der genau das gleiche Ziel hat, ankommen. Letztendlich war dieser Lauf aber echt hart. Es war sehr kalt und ich war anfangs zu schnell, sodass ich knapp 2:00 Stunden brauchte. Aber gut, es war gelaufen! Und wieder 21,2 Kilometer näher an meinem Endziel 2020.

Sogar schon Mitte Dezember war es dann schon soweit!

Ich erinnere mich sogar noch an die Stelle, als meine Uhr vibrierte und ich wusste, jetzt sind 2.500 Kilometer vollbracht.

Was für ein tolles Gefühl.

Mit Wärmekissen

Vielleicht denkst du jetzt, das ist ja gar nichts? Für mich schon.

Oder denkst du, NIEMALS?

Dann nimm dir ein anderes für dich wertvolles Ziel vor!

Danach wollte ich einfach nur so nach Gefühl laufen und kam letztendlich weiterhin auf die wöchentliche Kilometerdistanz von 50 Kilometer.

Aber es kam dann noch kurz vor Weihnachten ein kleines Paket bei mir an. Diese Überraschung war genial. Denn mein Arbeitgeber hat mich zum Challenge Roth virtuell Run angemeldet. Man konnte in der Zeit von 30.12. - 3.1. eine Distanz von 5, 10 oder 21 Kilometer in seiner Nähe laufen und eine App zeichnete es auf.

Weil ich noch 2 weitere Startplätze von Nicht-Startern bekam, konnte ich noch eine gute Freundin dazu animieren eine 10 Kilometer-Distanz zu laufen und meinen Mann überzeuge ich auch. Naja, er hat gleich "Ja" - gesagt.

Also sind wir dann am 31. Dezember nochmal auf Kilometer-Fang gegangen. Es war sehr kalt, aber die Bedingungen waren gut. Ich wurde virtuell von Spitzensportlern angefeuert und über die ganze Strecke mit guter Musik motiviert. Letztendlich bin ich dann einen weiteren Halbmarathon mit einer Zeit von 1:56 gelaufen. Keine Bestzeit, aber mit viel Spass.

Wenn ich meinen Jahresrückblick 2020 so lese, dann stelle ich fest, dass egal was kommt, laufen geht immer. Alles ist möglich!

Habe ich Ziele für 2021? Ja! Und sollte es Corona zulassen, möchte ich mindestens 1 Marathon finishen und über 2.600 Kilometer im Jahr 2021 kommen!

Hast du Ziele? Dann schreibe mir doch gerne! Ich freu mich sehr über deine Nachricht!

Geschafft 2.500 Kilometer


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